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Dienstag, 9. Januar 2018, 14.30 und 19.30 Uhr
192. Veranstaltung

CON AFFETO-CON TIMBRO - eine barocke Klangfarbenreise

Marie-Luise Werneburg - Sopran
Ensemble HOLZ-BLECH-SAITEN
Ursula Schmotzer - Barockoboe
Ludger Starke - Barocktrompete
Sabine Erdmann - Cembalo

Kennen Sie William Corbett, Gottfried Finger, Alessandro Scarlatti und Girolamo Fantini?

Nein? Dann sollten Sie sie kennenlernen, oder zumindest ihre Musik.

Denn die Herren sind längst verstorbene –und leider weitgehend vergessene- Meister der Barockmusik. Zu den unbekannteren Namen gesellt sich neben Georg Philipp Telemann und Henry Purcell auch Johann Sebastian Bach, sodaß sich eine abwechslungsreiche Palette durch barocke Formen auftut. Sonate, Triosonate, Arie und Arie mit obligatem Instrument entfalten eingebettet in das Generalbaßzeitalter ihren Zauber.

Zwölf Kaiser, ein Kurfürst und das Magische Quadrat
Betrachtung mit Dr. Stefan Dürre, Kunsthistoriker und Bildhauer





Dienstag, 6. Februar 2018, 14.30 und 19.30 Uhr
193. Veranstaltung

Arabische Musik im Damaskuszimmer

Obeid Alyousef - Oud (arabische Laute)
Maemon Rahul - Kanun (orientalische Zither), Perkussion
Thomas Friedlaender - arabische Perkussion

Das Dresdner Damaskuszimmer
Kunstbetrachtung mit Dr. Anke Scharrahs, Restauratorin

Seit Jahrhunderten ziehen orientalische Luxus- und Gebrauchsgüter wie Teppiche, Fliesen, Brokatstickereien, prunkvolle Waffen oder perlmuttbesetzte Holztruhen das Interesse europäischer Käufer und Sammler auf sich. 1898 reiste der Sammler und Kunstmäzen Karl Ernst Osthaus in den Orient, um Ausstellungsobjekte für sein geplantes Privatmuseum in Hagen/Westfalen zu erwerben. In seinem Reisetagebuch vermerkte er, dass er in Damaskus einige private Wohnhäuser mit dem Ziel besuchte, ein "arabisches Zimmer" für seine Sammlung zu kaufen. Während seines Aufenthalts waren seine Ankaufsbemühungen nicht von Erfolg gekrönt. Deshalb nahm sich der deutsche Konsul in Damaskus, Ernst Lütticke, gemeinsam mit seinem Geschäftspartner Bishara Asfar Osthaus' Ansinnen an. Wie Briefwechsel zwischen Osthaus und Lütticke sowie die Rechnung vom 22. März 1899 belegen, wurde das Damaszener Zimmer 1899 nach Deutschland geschickt.

Osthaus hatte anscheinend die Dimensionen des Zimmers (5,40 m Raumhöhe) unterschätzt und fand keinen geeigneten Ausstellungsort in seinem Museumsneubau. Deshalb wurde das Damaszener Zimmer nicht aufgebaut, sondern eingelagert und geriet offenbar in Vergessenheit. Nach dem Tode Osthaus' 1921 entdeckte man die Vertäfelung wieder. Einem der Erben, dem Kunsthistoriker Hellmuth A. Fritzsche, ist es zu verdanken, dass das Damaskus-Zimmer 1930 als Schenkung an das Museum für Völkerkunde in Dresden kam. Aber auch dort kam es nicht zum Wiederaufbau, obwohl in den 1930er Jahren ein ausgewiesener Experte für orientalische Wohnhausarchitektur, der in Dresden als Professor tätige Architekt Oskar Reuther, in die Arbeiten einbezogen war. Während des Zweiten Weltkrieges waren die Einzelteile des Zimmers in der Festung Königstein ausgelagert. 1958 zog das Damaskuszimmer dann gemeinsam mit den anderen Objekten des Museums in das Japanische Palais in Dresden ein, das seither die Heimstatt des Museums für Völkerkunde ist.

Im Frühjahr 1997 wurden die Einzelteile des Damaskuszimmers nach fast einhundertjährigem Dornröschenschlaf aus dem Depot geholt und von der damaligen Museumsdirektorin Annegret Nippa ein Projekt zur Restaurierung und Wiederaufstellung des Zimmers initiiert. Die Präsentation der etwa 110 Einzelteile war auch für die Fachwelt eine Sensation, da es eines der wenigen erhaltenen Beispiele syrischer Interieurs ist, die in Museen weltweit ausgestellt sind. Aber auch in den Städten des Nahen Ostens sind derartige Vertäfelungen kaum noch in gutem Erhaltungszustand zu finden. Häufig wurden sie übermalt, verändert oder gänzlich entfernt und durch andere Dekorationen ersetzt. Ganze Stadtviertel mit historischen Wohnhäusern wurden bei kriegerischen Auseinandersetzungen zerstört oder fielen Modernisierungen der historischen Altstädte zum Opfer. Umso höher ist der Wert des Dresdner Damaskuszimmers, das fast vollständig und mit seiner Originalfassung erhalten ist, zu bewerten.





Dienstag, 27. März 2018, 14.30 und 19.30 Uhr
194. Veranstaltung

Passionen in der Karwoche - Klage- und Trauermusik des 16. und 17. Jahrhunderts
von Orlando di Lasso, Heinrich Schütz und Samuel Scheidt

Dorothea Wagner - Sopran
Thomas Friedlaender - Zink
Ercole Nisini - Posaune
Klaus Eichhorn - Orgelpositiv, Regal





Dienstag, 10. April 2018, 14.30 und 19.30 Uhr
195. Veranstaltung

Der virtuose Graf
Werke von Johann Graf (1684 - 1750)
Konzertmeister und Hofkapellmeister beim Fürsten Schwarzburg-Rudolstadt
Sechs kleine Parthien, Violinsonaten (die sechs Violinsonaten op.2 liegen auch in der Handschrift von Pisendel in der SLUB.)

Anne Schumann und Cornelia Strohbelt - Violine
Klaus Voigt - Viola, Viola da spalla
Felix Jörg - Violoncello
Sebastian Knebel - Cembalo





Dienstag, 8. Mai 2018, 14.30 und 19.30 Uhr
196. Veranstaltung

Historia von Doctor Johann Fausten
nebst einem juristischem Kommentar, höchst christlicher Lautenmusik und Elektrogitarrendonner

Niklas Trüstedt - Rezitation und Viola da gamba
Andreas Arend - Laute, Elektrogitarre und Puppenspiel
Thomas Friedlaender - Doppeltrichtertrompete, Sounds, Trommel

Die gesammelten Legenden um den "weitverschreyten Schwarzkünstler" erschienen 1587 bei dem Frankfurter Buchdrucker Johann Spieß. Der anonyme Autor machte den Mythos Faust damit bis weit über die Grenzen des deutschen Sprachraums und seine Zeit hinaus bekannt. Zu erleben sind Originaltexte und erlesene Musik, die dazu in engem Bezug stehen. Es erklingen Werke von Orlando di Lasso, Matthäus Waissel und anderen.





Dienstag, 12. Juni 2018, 14.30 und 19.30 Uhr
197. Veranstaltung

FARBEN - Klangzauber des Impressionismus
Werke von Jacques Ibert (1890-1962), Henriette Renié (1875-1956) und Claude Debussy (1862 - 1918)

Alexandra Guiraud - Harfe
Adela Drechsel - Viola
Mathias Kiesling - Flöte

Im Reich der Flora
Kunstbetrachtung zu Hans Poelzigs Mosaikbrunnen im Großen Garten
mit Dr. Andreas Dehmer, Kunsthistoriker, Albertinum

Das Konzert ist gewidmet einem Meister der impressionistischen Klänge, dessen 100. Todestag in diesem Jahr die ganze musikalische Welt begeht: Claude Debussy. In seiner musikalischen Malerei behandelte er Musik als Licht und Schatten, wodurch er unaussprechliche und subtilste Empfindungen auszudrücken vermochte. Seine Musiksprache war prägend nicht nur für zahlreiche Zeitgenossen sondern auch für die nächste Generation. Dagegen war für Debussy das besondere und ausgezeichnete Harfenspiel der Henriette Renié eine große Inspiration für neue Kompositionen. Es erwartet uns ein Konzertprogramm voller Poesie und bezaubernder Impressionen.

Orientalisch anmutende Farbenpracht und dekorativ geschwungene Formen – kaum jemand geht am Mosaikbrunnen des Multitalents Hans Poelzig im Großen Garten unbeeindruckt vorüber. 1926 wurde er zur Dresdner “Jubiläums-Gartenbau-Ausstellung” errichtet, und zwar anlässlich des 100. Jahrestags der Gründung der Sächsischen Gesellschaft für Botanik und Gartenbau. Der sinnfällige Name dieses Vereins: FLORA. Andreas Dehmer bietet grundlegende, aber auch überraschende Einblicke zum Werk des Künstlers und zum Kunstwerk.





Dienstag, 14. August 2018, 14.30 und 19.30 Uhr
198. Veranstaltung

madonna maculata – Frauenbilder des Barock
Von der unbefleckten Jungfrau bis hin zur verlassenen Ariadne, von der angebeteten Göttin bis hin zur missbrauchten Lucrezia beleuchtet das Programm unterschiedliche Perspektiven von Weiblichkeit in der Barockmusik.

Das Dresdner Ensemble transit place steht für die spannungsvolle Liaison zwischen Barockmusik und zeitgenössischer Improvisation. Unkonventionelle Besetzungen und Arrangements eröffnen neue Klang- und Hörerlebnisse und machen deutlich, wie anschlussfähig die barocke Idiomatik an die Musik der Gegenwart ist. transit place wurde 2016 von Professoren der Dresdner Musikhochschule ins Leben gerufen, die auf der Suche nach neuen musikalischen Begegnungen jenseits traditioneller Sparten und Formate sind.

transit place begreift Konzerte als Übergangsräume: An der Schwelle von Vertrautem zu Fremdem, Vergangenheit und Zukunft, Realität und Imagination stellt das Ensemble neue und ungewöhnliche Verbindungen her. Dabei werden musikalische Werke verschiedener Epochen und Stile thematisch miteinander in Beziehung gesetzt und Berührungsflächen zu anderen Kunstgattungen geschaffen. In diesen besonderen Räumen können Musiker und Zuhörer neue Resonanzen in sich entdecken und in einen lebendigen Austausch miteinander treten.
Herzlich Willkommen am transit place, diesmal im “Weißen Saal” des Palais im Großen Garten!

Katja Erfurth - Tanz

Ensemble transit place

Elisabeth Holmer - Gesang
Max Loeb - Gitarre
Wolfgang Lessing - Cello


www.transitplace.com



Dienstag, 11. September 2018, 14.30 und 19.30 Uhr
199. Veranstaltung

9/11 - DAS LAMENTO PROJEKT
(zum Gedenken an den 11.9.2001)

Claudio Puntin - Bassklarinette
Catherine Aglibut - Barockvioline
Ulrike Becker - Violone
Christian Gerber - Bandoneon

“ ... Die Kraft der Phantastik hat das Vorrecht, alles was von aussen und innen auf uns eindringt, durch die Sinne aufzunehmen, es dort zu sammeln und dann neu zu komponieren ... ”
Arcimboldi, 16.Jahrhundert

Das LAMENTO Projekt nimmt die Lamenti, Klaglieder und Instrumentalmusik des 17. Jahrhunderts und ersetzt das Gambenconsort durch ein Bandoneon, nimmt Geige und Violone hinzu. Die Partie des Sängers übernimmt die Bassklarinette. Dieser Klang, der die alte Musik so auf neuartige Weise beleuchtet, überrascht durch seine Vielfalt, Körperlichkeit und Wandelbarkeit. Es ist den Musikern ein Anliegen, der alten Musik mit ihren intensiven wort- und tonmalerischen Beschreibungen menschlichen Zustände, ihren Ideen und Affekten neu zu begegnen, den Geist und die Kraft zu erspüren und aus diesem Zustand heraus improvisativ zu öffnen.





Dienstag, 9. Oktober 2018, 14.30 und 19.30 Uhr
200. Veranstaltung - in Kooperation mit HEINRICH SCHÜTZ MUSIKFEST

PREISE am 9. Oktober: 17,- Euro / 15,- Euro / 7,- erm.

Simpel und Schwejk
Eine musikalische Geschichte nach wahren, erfundenen, lehrreichen und kurzweiligen Berichten zweier Schelme in unverhältnismäßig kriegerischen Zeiten mit Musik und Improvisation auf allerley alten Instrumenten

Ensemble all'improvviso

Mareike Greb, Schauspiel und Tanz
Hans-Georg Pachmann, Schauspiel
Martin Erhardt, Blockflöten, Einhandflöte und Trommel
Michael Spiecker, Barockvioline
Miyoko Erhardt-Ito, Viola da gamba
Christoph Sommer, Laute und Barockgitarre

Simplicius Simplicissimus und Josef Schwejk kennen beide die Welt – jeweils die ihre. Und wenn auch gute 300 Jahre zwischen ihnen stehen - ihnen macht keiner mehr etwas vor, und Geschichten erzählen können sie beide, dass einem die Blumen auf dem Baum wachsen. Was aber, wenn sich die Zeiten vermischen und der eine wie der andere sich nur wundern, fürchten und staunen kann, dass trotz der drei vergangenen Jahrhunderte die Menschen nichts gelernt haben?
Denn friedlich und zufrieden lebt der böhmische Hundehändler Schwejk in Prag, als der Erste Weltkrieg ausbricht. Da wird er wegen Hochverrats verhaftet und landet von dort direkt bei den Soldaten. Seinen Kriegseinsatz übersteht er mit dem Glück des vermeintlich Einfältigen.
Auch Simplicius, genannt Simpel, trifft die ganze Härte eines furchtbaren und furchtbar langen Krieges, er verliert seine Familie, wird Trommler der schwedischen Armee und schlägt sich als naiver Schelm und angeblicher Einfaltspinsel durch bis zum mehr oder minder guten Ende.
- Was würden sich die beiden wohl erzählt haben, “nach dem Krieg um 6”?





Dienstag, 13. November 2018, 14.30 und 19.30 Uhr
201. Veranstaltung

Die Skulpturenausstattung im Großen Garten
Kunstbetrachtung mit Dr. Stefan Dürre, Kunsthistoriker und Bildhauer

“music be the food of love” - Songs von Henry Purcell und Kammerkantaten von Gottfried Heinrich Stölzel

Marie Luise Werneburg - Sopran
Elina Albach - Cembalo

Wenn Musik der Liebe Nahrung ist, sing! ... Aber auch die Liebe ist Nahrung für die Musik. In den unbekannten Kammerkantaten Gottfried Heinrich Stölzels (1690 - 1749) regen allerlei Gemütszustände - durch Verliebtheit, Sehnsucht, Enttäuschung, Eifersucht hervorgerufen - die Melodien an zu schwelgen, sich zu zerreißen, sich emporzuschwingen in wildem Hass, in Tränen zu verschwimmen. Zu diesen kleinen Opern gesellen sich Songs von Henry Purcell (1659 - 1695), die auf noch kleinerem musikalischen Raum ihrerseits Cembalo und Sopranstimme Herzensangelegenheiten beschreiben lassen. Entstanden aus all dem Liebeskummer, soll nun “Musik kurze Zeit zerstreuen all Eu'r Leid” - Music for a while. Bleibt zu guter Letzt die Frage: Was war zuerst - Liebe oder Musik?





Dienstag, 11. Dezember 2018, 14.30 und 19.30 Uhr
202. Veranstaltung

PREISE am 11. Dezember: 17,- Euro / 15,- Euro / 7,- Euro

ACHTUNG: KEINE VORBESTELLUNGEN FÜR 11. DEZEMBER 2018 !

COLD AND RAW THE NORTHWIND BLOWS
Carols, tunes and winter songs from the North Countries

Early Folk Band

Miriam Andersén - Gesang, gotische Harfe, Bones
Gesine Bänfer - Northumbrian Smallpipes, Whistles, Hackbrett, Rahmentrommel, Cister, Gesang
Susanne Ansorg - Fidel, Tamburello, Gesang
Ian Harrison - Northumbrian Smallpipes, Whistles, gotische Harfe, Fidel, Gesang
Steve Player - Renaissancegitarre, historischer Tanz, Gesang

Eine wunderbare Medizin gegen die Traurigkeit finden wir in “Durfeys Pills to purge Melancholy” - einer Musiksammlung, die in London zwischen 1698 und 1720 herausgegeben wurde. Diese Notendrucke waren so beliebt, daß jede Ausgabe kurz nach Erscheinen ausverkauft war. Da heißt eine Melodie “To drive the cold winter away” - ein Dance Tune, bei dem es einem bei der Ausführung des Tanzes so warm wird, daß man die eisige Winterkälte vergißt. Genauso ergeht es einem bei der Ausführung von Playfords “Cold and raw the Northwind does blow”. Dieser Tanz stammt ebenso wie “Christmas Cheer”, “Puddings and Pies” and “New Years Eve” aus Playfords Notendrucken “The Dancing Master”, einer Sammlung von Tanzmusik mit Tanzanleitungen. Die in Europa weit verbreitete Geschichte von Steffen und Herodes über die mysteriöse Wiederauferstehung eine Brathähnchens wurde nicht nur im Mittelalter gesungen; sie lebt noch heute in den naiv anmutenden Weihnachtsliedern Skandinaviens fort, mit eingängigen Melodien und Refrains, in die die Gemeinschaft schon in der zweiten Strophe einstimmen kann. Kompliziertere Versionen derselben Geschichte finden sich in mündlich tradierten Balladen der britischen Inseln. 1582 wurde in Greifswald die heute wichtigste Sammlung alter Weihnachtslieder publiziert, die Piae Cantiones. Ein finnischer Student an der Rostocker Universität hatte diese mittelalterlichen Lieder in lateinischer und schwedischer Sprache aufgeschrieben und sie gehören noch heute zum lebendig gebliebenen Musikschatz Finnlands und Schwedens.





Dienstag, 8. Januar 2019, 14.30 und 19.30 Uhr
203. Veranstaltung

ZU BETHLEHEM GEBOREN
die schönsten Kirchenlieder aus dem Weihnachtsfestkreis zum Mitsingen und in kunstvollen Bearbeitungen

Jan Katzschke - Gesang, Orgel und Moderation
Thomas Friedlaender - Zink, Zimbeln und Klapperhölzer

Für keine Jahreszeit entstanden über die Jahrhunderte hinweg mehr und schönere Lieder als zum Weihnachtsfestkreis. Die meisten von ihnen, schon viele Jahrhunderte alt, erweisen sich bis heute jedes Jahr neu aktuell und begeistern religiöse wie nicht religiöse Menschen - ein Phänomen, das auf kaum ein weiteres Segment der Musikgeschichte in diesem Maße zutreffen dürfte. Fast jeder Liedtext hatte eine sehr persönliche Entstehungsgeschichte, bevor er zum Allgemeingut wurde. Und wenn meisterhafte Melodien sich gleichermaßen zum erhebenden geselligen Singen wie zur Grundlage kunstvoller mehrstimmiger Musik eignen, beides sogar lebendig ineinander greift und die Grenzen verschwimmen, scheint die Musik in einer ihrer lebendigsten Bestimmungen angekommen. Wir laden ein zum gemeinsamen Singen, Hören und (Neu-)Entdecken dieses unermesslichen Reichtums unserer Kultur!





Dienstag, 12. Februar 2019, 14.30 und 19.30 Uhr
204. Veranstaltung

LAILAH - Lieder der drei abrahamitischen Religionen Judentum, Christentum und Isalm

Chasan Jalda Rebling (Berlin), Maria Jonas (Köln) und Miriam Amer (Berlin) - Gesang
Bassem Hawar - Djoze (irakische Kniegeige)

LAILAH ist ein interkulturelles-religiöses Projekt, welches die Grenzen zwischen den drei Religionen Judentum, Christentum und Islam musikalisch überschreitet, um zu ihren antiken Ursprüngen zurückzukehren. Gemeinsamkeiten werden entdeckt, ohne die Verschiedenheit der Wege aufzugeben. Im Zentrum steht der musikalische Dialog, bzw. Trialog. Was alle miteinander teilen können, sind musikalische Wurzeln, die auf gemeinsame modale Ursprünge zurückgeführt werden können. Hier beginnt die Entdeckungsreise.
Ausgangspunkt sind die Psalmen, die im jüdischen wie christlichen Leben einen wichtigen Platz einnehmen. Das Wort “Psalm” leitet sich vom griechischen Wort “psalmos” her und meint ein Lied, das unter Begleitung eines Saiteninstrumentes gesungen wird. Das Judentum spricht vom “Buch der Lobgesänge”. Es sind Lobgesänge, die zu den festgesetzten Gebetszeiten in der Synagoge und zu Hause gesagt (gesungen) werden. Sie sind im Alltag der Menschen bis zum heutigen Tag vertraut. Im christlichen Kontext haben die Psalmen ihren Platz im Gottesdienst und im Stundengebet. Die ersten Christen haben die festen Gebetsstunden der Juden übernommen und so entstand für das Klosterleben im Mittelalter bis heute ein fester Tagesrhythmus.
Im Heiligen Qur'an finden sich keine Psalmen, doch an zwei Stellen werden die Psalmen (arabisch: Zabur) namentlich erwähnt: “Wir gaben dir eine Offenbarung, wie Wir Noah und den Propheten nach ihm offenbart haben. Und Wir offenbarten (auch) Abraham, Ismael, Isaak, Jakob und den Stämmen, Jesus, Hiob, Jonas, Aaron und Salomo. Und Wir ließen David die Psalmen zukommen”. Zudem kann man eindrückliche Parallelen in Stilistik und Motivik zwischen vielen Suren und Psalmen herstellen. Es lassen sich nicht weniger als 141 Psalmen-Reminiszenzen im Koran auflisten, die in der Forschung immer noch der gründlichen Auswertung harren. Einige dieser Aspekte herauszuarbeiten war und ist wesentlicher Bestandteil der (jahrelangen!) gemeinsamen Arbeit der Mitwirkenden.
In der jüdischer und orientalischen Gesangstradition wurde und wird das Wissen um die Melodien der Lieder von Mund zu Ohr weitergegeben, ganz in mittelalterlicher Tradition. Darum gibt es nur vereinzelte Aufzeichnungen jüdischer Musik vor dem 16. Jahrhundert. So sind die Melodien für die Psalmen (Tehilim), Sprüche der Väter (Mishli) und das Buch Hiob völlig verloren gegangen. Im Orient hat sich diese orale Tradition bis heute erhalten und es gibt ebenso keinerlei Notationen für die Koranrezitationen. Im Christentum dagegen wurden die liturgischen Melodien ab ca. dem 9. Jahrhundert aufgeschrieben, zunächst in unlinierten Neumen. Heute sind wir im Westen ganz und gar abhängig von aufgeschriebener Musik.
Vom Boden rund um das Mittelmeer kamen die Propheten und pflanzten entlang der Küsten ihre drei Religionen: Judentum - Christentum - Islam. Das mediterrane Mosaik aus Vergangenheit und Gegenwart beschäftigt heute noch das Weltgeschehen.

Vielleicht können wir mit unserem gemeinsamen Singen den religiösen Nachbarn ein Stück näher kommen?





Dienstag, 12. März 2019, 14.30 und 19.30 Uhr
205. Veranstaltung

Frühbarocker Reiz des Südens - Künstler aus Sachsen in Italien und umgekehrt.
Kunstbetrachtung mit Dr. Marius Winzeler, Nationalgalerie Prag

Italienische Zeiten - Musik am Dresdner Hof des 17.Jahrhunderts
Musik von Schütz, Albrici, Peranda, Farina, Dedekind, Bernhard und Vierdanck.

Ensemble Mandelkärn (Basel)
Anna Bachleitner – Gesang
Coline Ormond – Violine
Lukas Hamberger – Violine
Mathilde Gomas – Gambe
Julio Caballero Perez – Cembalo

Italienische Zeiten - Musik am Dresdner Hof des 17.Jahrhunderts
Dass Dresden bis heute den Beinamen “Elbflorenz” trägt, ist zwar eher der spätbarocken Architektur der Stadt und dem 19.Jahrhundert geschuldet, aber schon während der kurfürstlichen Zeit des 16.Jahrhunderts bestanden enge Beziehungen zu Italien, besonders nach Florenz. In dieser Zeit entwickelte sich der Hof der Kurfürsten von Sachsen zu einem der mächtigsten Europas. Und dank kunstinteressierter Herrscher, wurde die Macht auch in Kunst und Kultur zur Schau gestellt. Dresden stieg zu einer Kulturmetropole auf und die sächsische Hofkapelle wurde weit über die Grenzen Mitteleuropas hinaus bekannt. Über die Zeit standen ihr einige der bekanntesten und besten Musiker ihrer Zeit vor. Um einige Namen zu nennen: Michael Praetorius, Leo Hassler, Heinrich Schütz, Vincenzo Albrici, Christoph Bernhard, Johann David Heinichen, Jan Dismas Zelenka...
Heinrich Schütz brachte die “Seconda Practica” und damit die erste, große Blütezeit. Er schrieb die ersten Stücke in dem neuen, modernen Stil und revolutionierte somit die geistliche Musik Nord- und Mitteleuropas. Doch schon bald überzog der 30-Jährige Krieg das Land mit Elend, Tod und Verwüstung. 1631 erreichten die Ausläufer Dresden. Der Kurfürst verließ die Stadt, das höfische Leben brach zusammen und die nächsten Jahre kam der musikalische Betrieb quasi zum Erliegen.
Erst nach 1654 trat eine Erholung ein. Doch zu diesem Zeitpunkt gehörte Schütz zum “alten Eisen”. Seine Musik war “altbacken” - aus der Mode gekommen. Mehrfach erbat er eine Versetzung in den Ruhestand. Aber erst der neue Kurfürst Johann Georg II., der eine Vorliebe für italienische Musik hatte, lies einen teilweisen Rückzug Schütz zu. Johann Georg II. legte seine private Kapelle, die nur aus italienischen Musikern bestand, mit der hauptsächlich deutschen Hofkapelle zusammen. Von nun an ist in der Musik ein sehr deutlicher, italienischer, ja - römischer Einfluss zu hören.
Vincenzo Albrici und Gioseppe Peranda, die zwischen 1656 und 1680 Hofkapellmeister waren, wurden beide in Rom ausgebildet. Die Neuerungen im musikalischen Leben der Papststadt wurden in Dresden mit dem, von Schütz maßgeblich geprägten, Geistlichen Konzert verwoben und weiterentwickelt. Es entstand das “Concerto con Aria”, ein Genre für das der Dresdner Hof weit über die Grenzen Sachsens hinaus bekannt wurde.
Albici und Peranda waren zwar die Hauptkomponisten für geistliche Musik am Dresdner Hof, doch auch die deutschen Kollegen steuerten Musik bei. So zum Beispiel Constatin Dedekind oder Christoph Bernhard. Der Altist Christoph Bernhard, uns heute vor allem durch sein Traktat “Von der Singekunst und Manier” bekannt ist, war lange Zeit Vizekapellmeister und eine der dominierenden Gestalten in der Hofkapelle. Seine Aufgabe bestand unter anderem darin, die Knaben täglich im Singen zu unterweisen, daher auch seine theoretische “Gesangsschule”. Um den neuen, italienischen Gesangsstil besser kennen zu lernen, unternahm er zwei Studienreisen nach Italien. Eine der beiden Reisen führte ihn mutmaßlich nach Rom zu Carissimi, bei dem Albrici in seiner Jugend als Kapellknabe gesungen hatte. Die andere Reise führte ihn, ähnlich wie Schütz einige Jahre früher, 1656 nach Venedig.
In dieser Zeit gab es einige Konflikte zwischen den deutschen Musiker und den wesentlich besser bezahlten Italienern. Schließlich wurden die Aufgaben geteilt. Während die italienischen Virtuosen die Gestaltung hoher Feiertage und der Sonntagsgottesdienste übernahmen, bildeten die deutschen Musiker die “Kleine deutsche Musik” und waren für Werktage und für die Ripieno-Parts bei großen Werken zuständig. Ganz aus der Welt geschafft werden, konnte der Konflikt damit jedoch nicht. Vor allem, da die italienischen Sänger beinahe ausschließlich Katholiken waren, was im protestantischen Dresden nicht gerne gesehen war. Wohl auch wegen dieser Konflikte verließ Bernhard 1663 Dresden und übernahm die Stelle des Kirchenmusikdirektors und Kantor an der St. Johannisschule in Hamburg. Mit dem dortigen Organisten Matthias Weckmann, der unter Schütz Kapellknabe am Dresdner Hof gewesen war, verbanden ihn enge freundschaftliche Beziehungen. Weckmann gab sogar einige seiner eignen Kompositionen als Bernhards aus, um seine Bekanntheit in Hamburg zu steigern und ihm so das Bewerbungsverfahren zu erleichtern. Nach dem Tod Weckmanns kehrte Bernhard an den Dresdner Hof zurück und war nun auch für die Erziehung der Prinzen zuständig. 1680 , nach der Entlassung der italienischen Musiker, wird Bernhard Hofkapellmeister und bleibt es bis zu seinem Tod 1692.
Der in Mantua geborene Carlo Farina kam bereits 1625 unter Heinrich Schütz nach Dresden. Dort war er nicht nur Geiger in der Hofkapelle, sondern auch für die Unterweisung der Knaben im Violinspiel zuständig. Farina gilt als einer der bedeutendsten Violinvirtuosen des 17.Jahrhunderts. Sein Wirken beeinflusste viele der “großen” Geiger nördlich der Alpen. D.Cramer, Joh. Schopp (d.Ä.), Joh. H. Schmelzer, H. I. Fr. Biber- um nur einige Namen zu nennen.
Auch Johann Vierdanck war Schüler Farinas und Kapellknabe unter Heinrich Schütz, der ihn lobend erwähnt. Neben seinen geistlichen Konzerten, die von Schützs Kompositionen beeinflusst sind, veröffentlichte er auch Instrumentalmusik. Vor allem das 25. Capriccio ist wahrscheinlich von den Kompositionen seines Lehrers Farina inspiriert.
In diesem Programm möchten wir die bewegten Zeiten der Hofkapelle des 17.Jh mit ihren Kapellmeistern, Musikern, Sängern und Schülern beleuchten. Ein protestantischer Kurfürstenhof, voller katholischer, Musiker. Ein Experimentierfeld, auf dem sich die neusten, römisch-katholischen Entwicklungen mit der deutschen, lutherischen Musiktradition mischen und der mitteleuropäischen Musik eine neue Richtung geben. Musik, so vielfältig und farbenfroh, wie die Musikerpersönlichkeiten. Und eine Zeit voller Aufbruchsstimmung; zwischen dem 30-Jährigen Krieg - geprägt von Leid und Elend -und dem europäischen Spätbarock, der prunkvoller kaum hätte sein können





Dienstag, 16. April 2019, 14.30 und 19.30 Uhr
206. Veranstaltung

“ich zieh dahin mein Straßen” - unterwegs durch Europas Mittelalter

Silke Gwendolyn Schulze (Basel) - Einhandflöte und Trommel/Triangel, Schalmei, Flöten, Doucaine

Pilgerwege
Kunstbetrachtung N.N.

Unzählige Melodien und ein Bündel Instrumente - so könnte man das Gepäck unseres mittelalterlichen Pfeifers beschreiben, mit welchem er zwischen dem 12. und 14. Jahrhundert durch die Lande zog. Vielleicht war er im Gefolge eines Fürsten unterwegs, oder er wurde von seinem König als musikalischer Gruss in ein anderes Land vorausgeschickt. Vielleicht kam er durch einen Musikeraustausch an einen anderen Hof, vielleicht war er aber auch freiberuflich unterwegs und zog auf der Suche nach einer Anstellung von Hof zu Hof.
Jahrmärkte, fürstliche Hochzeiten, Hof- und Reichstagssitzungen, Konzile und Turniere zogen Spielleute an, und es entstanden in der Folge grosse Musiker-Zusammenkünfte. Ebenso zählten Pilgerwege und Wallfahrtsorte zu den Treffpunkten von Menestrels aus aller Herren Länder. So fand sicher ein reger Austausch statt: unser Pfeifer traf auf seine Kollegen, denen er seine Lieder präsentierte, und er schnappte neue Melodien auf, welche er in sein Repertoire aufnahm und für seine Zwecke arrangierte.
Dieses Konzert präsentiert das vielfältige Instrumentarium und das ebenso reiche wie unterschiedliche Repertoire eines mittelalterlichen Pfeifers. Verschiedene Farben und Akzente werden sowohl durch die abwechslungsreichen Klänge der teils selten gehörten und wiederentdeckten Instrumente des Mittelalters erreicht, als auch durch neue, eigens für diese Instrumente adaptierte Arrangements - so wie es ein mittelalterlicher Pfeifer getan hätte. Musik aus dem Manuscrit du Roi, dem Chansonnier de Valliere, London BL Add. 29987 sowie aus der Sammlung der Cantigas de Santa Maria, von Guillaume de Machaut, Jehan Erart, Beatriz de Dia, Guirut Riquier, Gherardello da Firenze u.a.

Silke Gwendolyn Schulze (1983) wuchs in einer kleinen deutschen Stadt im Dreiländereck Deutschland-Frankreich-Schweiz auf. Sie studierte Blockflöte, Dulzian, Schalmei sowie Einhandflöte und Trommel an den Musikhochschulen in Bremen, Brüssel, Basel und Lyon, u.a. bei Han Tol, Christian Beuse, Ian Harrison, Pierre Hamon und Corina Marti. Mit Ensembles wie Weserrenaissance, der Compagnie Renaidanse, dem European Union Baroque Orchestra (EUBO), Cantar Lontano, La Grande Chapelle, La Morra oder ihren eigenen Ensembles quidni, vuenv und Mandragora spielte sie Konzerte in Deutschland, Schweden, Österreich, Frankreich, Polen, Irland, Belgien, der Schweiz, Italien, Spanien, Kolumbien und auf Zypern. Neben ihrer Leidenschaft für die Doppelrohrblattinstrumente der Renaissance interessiert sich Silke besonders für “exotische” Blasinstrumente des Mittelalters wie beispielsweise Doppelflöte oder Einhandflöte und Trommel, sowie für die Rekonstruktion eines möglichen Repertoires dieser Instrumente. Wenn sie gerade nicht eines ihrer vielen Instrumente spielt, spürt sie neue Abbildungen für ihre Einhandflöte- und Trommel- Ikonographiesammlung auf, unterrichtet Blockflöte und Alta Capella an begeisterte Spieler zwischen 5 und 75 Jahren oder trainiert die japanische Kampfkunst Aikido.


www.silke-gwendolyn-schulze.com



Dienstag, 14. Mai 2019, 14.30 und 19.30 Uhr
207. Veranstaltung

Warum lächelt Mona Lisa?
Musik zum 500. Todesjahr Leonardo da Vincis

June Telltexea - Sopran
Thomas Friedlaender - Zink und Perkussion
Andreas Arend - Laute und Rezitation

Musik von Gilles Binchois (ca. 1400-1460), Johannes Ockeghem (um 1420-1497), Josquin des Prez (1440-1521), Marchetto Cara (ca. 1465-1525), Bartolomeo Tromboncino (ca. 1470 - nach 1535), Heinrich Isaak (1450-1517), Andreas Arend u.a.

Leonardo da Vinci (15. April 1452 - 2. Mai 1519) war ein italienischer Maler, Bildhauer, Architekt, Anatom, Mechaniker, Ingenieur und Naturphilosoph. Er gilt als einer der berühmtesten Universalgelehrten aller Zeiten.

Giorgio Vasari, der Biograph der großen Maler der Renaissance, berichtet 1550 davon, wie Leonardo da Vinci seinem Modell Musik vorspielen ließ, um der gewöhnlichen Melancholie von Portraitbildern zu entgehen.

In unserem Konzert werden wir uns auf die Suche machen nach jenen Klängen, die es vielleicht gewesen sein könnten. Die Abbildung der berühmt-rätselhaften Mona Lisa (leider nicht das Original!) steht während des Konzertes auf einer Staffelei und betrachtet das Publikum und die Musiker – lächelt sie immer gleich?

Auf den Notenpulten liegen Werke von Menschen aus dem Umfeld des Meisters, geistliche Musik von großen Komponisten wie Josquin des Prez, aber auch Lieder von der Straße, sogenannte “Frottole” oder Karnevalslieder, wie sie damals in Italien populär waren. Schließlich werden wir uns auf das Wagnis einlassen, Leonardo da Vincis Bild in Musik zurückzuübersetzen. Einige Ausschnitte oder Passagen des Bildes werden uns dabei als Partitur dienen ... – lächelt sie jetzt immer noch?

Es erklingen Werke von Gilles Binchois (ca. 1400-1460), Johannes Ockeghem (um 1420-1497), Josquin des Prez (1440-1521), Marchetto Cara (ca. 1465-1525), Bartolomeo Tromboncino (ca. 1470 - nach 1535), Heinrich Isaak (1450-1517), Andreas Arend u.a.

















ÄNDERUNGEN IM PROGRAMM SIND NICHT BEABSICHTIGT ABER VORBEHALTEN.

Veranstalter: Förderverein Palais Großer Garten e.V.
Konzept und Organisation: Thomas Friedlaender und Marius Winzeler

Wir bedanken uns herzlich für die hervorragende Zusammenarbeit
und großartige Unterstützung durch alle
Mitarbeiterinnen der Geschäftsstelle Großer Garten,
insbesondere bei Cornelia Franke und Georgia Zwanzig.

Herzlicher Dank für freundliche Unterstützung:



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Förderverein Palais Großer Garten e.V.


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