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Dienstag, 14. November 2017, 14.30 und 19.30 Uhr
190. Veranstaltung

Wie der Tau die Blumen tränkt
Lieder und Gedichte aus Klassik und Romantik - Johann Franz Xaver Sterkel zum 200. Todestag

Julla von Landsberg - Gesang
Thomas Höhne - Gitarre

Johann Franz Xaver Sterkel: ein Name, den heute fast niemand mehr kennt. Seinerzeit jedoch war der Pianist und Komponist, der 1750 in Würzburg geboren wurde und daselbst 1817, vor genau 200 Jahren, auch starb, eine lebende Legende. Dem Liedschaffen Franz Xaver Sterkels ist das Programm »Wie der Tau die Blumen tränkt« gewidmet. Seine schönsten Lieder, darunter »Frühzeitiger Frühling« nach Johann Wolfgang von Goethe und »Die Blumen« nach Friedrich Schiller, entfalten im Zusammenhang mit Kompositionen von Wolfgang Amadeus Mozart, Franz Schubert, Carl Maria von Weber und Carl Friedrich Zelter eine Strahlkraft, die vom Geist der Wiener Klassik getragen ist und zugleich in die der nachfolgende Komponistengenerationen weist. Sterkel in diesen Kontext einzuordnen, scheint durchaus legitim: Neben deutsch- und italienischsprachigen Liedern schrieb er eine Oper, zehn Sinfonien, zwei Ouvertüren, Kammermusik, geistliche Musik und Vokalmusik, dazu ein umfangreiches Klavierwerk mit Kompositionen zu zwei und zu vier Händen. Für Erzbischof Karl Theodor von Dalberg leitete er ab 1802 die Hofmusik in Aschaffenburg – und wurde daselbst von keinem Geringeren als dem um 20 Jahre jüngeren Ludwig van Beethoven besucht, was nicht ohne Folgen auf Beethovens Werk geblieben sein soll. Wenig später, 1811, wurde auch Carl Maria von Weber beim »berühmten Sterkel« in Aschaffenburg vorstellig





Dienstag, 12. Dezember 2017, 14.30 (Ausverkauft) und 19.30 Uhr
191. Veranstaltung

PREISE für 12. Dezember: 17,- / 15,- / 8,- Euro
NUR VORVERKAUF

zu den Veranstaltungen und in der Buchhandlung LeseZeichen

Bitte informieren Sie sich über den Stand des Vorverkaufes in der Buchhandlung LeseZeichen.

Die Veranstaltung um 14.30 Uhr ist bereits ausverkauft

Senhora del mundo
Advents- und Weihnachtslieder von der iberischen Halbinsel und aus Südamerika

ALA AUREA - Ensemble für mittelalterliche Musik
Maria Jonas - Gesang, Drehleier
Susanne Ansorg - Fidel, Glocken, Citole
Thomas Friedlaender - Zink, Schlagwerk

Weltweit stehen im Mittelpunkt der Advents- und Weihnachtslieder „el niño“ (das entzückende Kind Jesus) und seine Mutter Maria “la Senhora del Mundo“ (die Herrin der Welt) - so auch inSpanien, Portugal und Südamerika. In ihrem Programm stellen die Musiker des Ensembles Aurea iberisches und lateinamerikanisches Repertoire vor und gehen bei der Auswahl der Stücke über den Frühbarock und Renaissance bis in das Mittelalter zurück.

Die spanischen und portugiesischen Eroberer brachten ihren christlichen Glauben mit nach Südamerika und zwangsbeglückten damit die Urbevölkerung. Im Laufe der Jahrhunderte entstanden ganz besondere Advents- und Weihnachtsgesänge: die „Aguinaldos“ Vor allem die Aguinaldos Venezolanos sind auf dem ganzen südamerikanischen Kontinent berühmt und werden überall gesungen. Oder erklingen über Lautsprecher in den Supermärkten - aber das ist ja bei uns heute auch nicht anders!





Dienstag, 9. Januar 2018, 14.30 und 19.30 Uhr
192. Veranstaltung

CON AFFETO-CON TIMBRO - eine barocke Klangfarbenreise

Marie-Luise Werneburg - Sopran
Ensemble HOLZ-BLECH-SAITEN
Ursula Schmotzer - Barockoboe
Ludger Starke - Barocktrompete
Sabine Erdmann - Cembalo

Kennen Sie William Corbett, Gottfried Finger, Alessandro Scarlatti und Girolamo Fantini?

Nein? Dann sollten Sie sie kennenlernen, oder zumindest ihre Musik.

Denn die Herren sind längst verstorbene –und leider weitgehend vergessene- Meister der Barockmusik. Zu den unbekannteren Namen gesellt sich neben Georg Philipp Telemann und Henry Purcell auch Johann Sebastian Bach, sodaß sich eine abwechslungsreiche Palette durch barocke Formen auftut. Sonate, Triosonate, Arie und Arie mit obligatem Instrument entfalten eingebettet in das Generalbaßzeitalter ihren Zauber.

Zwölf Kaiser, ein Kurfürst und das Magische Quadrat
Betrachtung mit Dr. Stefan Dürre, Kunsthistoriker und Bildhauer





Dienstag, 6. Februar 2018, 14.30 und 19.30 Uhr
193. Veranstaltung

Arabische Musik im Damaskuszimmer

Obeid Alyousef - Oud (arabische Laute)
Maemon Rahul - Kanun (orientalische Zither), Perkussion
Thomas Friedlaender - arabische Perkussion

Das Dresdner Damaskuszimmer
Kunstbetrachtung mit Dr. Anke Scharrahs, Restauratorin

Seit Jahrhunderten ziehen orientalische Luxus- und Gebrauchsgüter wie Teppiche, Fliesen, Brokatstickereien, prunkvolle Waffen oder perlmuttbesetzte Holztruhen das Interesse europäischer Käufer und Sammler auf sich. 1898 reiste der Sammler und Kunstmäzen Karl Ernst Osthaus in den Orient, um Ausstellungsobjekte für sein geplantes Privatmuseum in Hagen/Westfalen zu erwerben. In seinem Reisetagebuch vermerkte er, dass er in Damaskus einige private Wohnhäuser mit dem Ziel besuchte, ein "arabisches Zimmer" für seine Sammlung zu kaufen. Während seines Aufenthalts waren seine Ankaufsbemühungen nicht von Erfolg gekrönt. Deshalb nahm sich der deutsche Konsul in Damaskus, Ernst Lütticke, gemeinsam mit seinem Geschäftspartner Bishara Asfar Osthaus' Ansinnen an. Wie Briefwechsel zwischen Osthaus und Lütticke sowie die Rechnung vom 22. März 1899 belegen, wurde das Damaszener Zimmer 1899 nach Deutschland geschickt.

Osthaus hatte anscheinend die Dimensionen des Zimmers (5,40 m Raumhöhe) unterschätzt und fand keinen geeigneten Ausstellungsort in seinem Museumsneubau. Deshalb wurde das Damaszener Zimmer nicht aufgebaut, sondern eingelagert und geriet offenbar in Vergessenheit. Nach dem Tode Osthaus' 1921 entdeckte man die Vertäfelung wieder. Einem der Erben, dem Kunsthistoriker Hellmuth A. Fritzsche, ist es zu verdanken, dass das Damaskus-Zimmer 1930 als Schenkung an das Museum für Völkerkunde in Dresden kam. Aber auch dort kam es nicht zum Wiederaufbau, obwohl in den 1930er Jahren ein ausgewiesener Experte für orientalische Wohnhausarchitektur, der in Dresden als Professor tätige Architekt Oskar Reuther, in die Arbeiten einbezogen war. Während des Zweiten Weltkrieges waren die Einzelteile des Zimmers in der Festung Königstein ausgelagert. 1958 zog das Damaskuszimmer dann gemeinsam mit den anderen Objekten des Museums in das Japanische Palais in Dresden ein, das seither die Heimstatt des Museums für Völkerkunde ist.

Im Frühjahr 1997 wurden die Einzelteile des Damaskuszimmers nach fast einhundertjährigem Dornröschenschlaf aus dem Depot geholt und von der damaligen Museumsdirektorin Annegret Nippa ein Projekt zur Restaurierung und Wiederaufstellung des Zimmers initiiert. Die Präsentation der etwa 110 Einzelteile war auch für die Fachwelt eine Sensation, da es eines der wenigen erhaltenen Beispiele syrischer Interieurs ist, die in Museen weltweit ausgestellt sind. Aber auch in den Städten des Nahen Ostens sind derartige Vertäfelungen kaum noch in gutem Erhaltungszustand zu finden. Häufig wurden sie übermalt, verändert oder gänzlich entfernt und durch andere Dekorationen ersetzt. Ganze Stadtviertel mit historischen Wohnhäusern wurden bei kriegerischen Auseinandersetzungen zerstört oder fielen Modernisierungen der historischen Altstädte zum Opfer. Umso höher ist der Wert des Dresdner Damaskuszimmers, das fast vollständig und mit seiner Originalfassung erhalten ist, zu bewerten.





Dienstag, 27. März 2018, 14.30 und 19.30 Uhr
194. Veranstaltung

Passionen in der Karwoche - Klage- und Trauermusik des 16. und 17. Jahrhunderts
von Orlando di Lasso, Heinrich Schütz und Samuel Scheidt

Maria Skiba - Sopran
Thomas Friedlaender - Zink
Ercole Nisini - Posaune
Klaus Eichhorn - Orgelpositiv, Regal





Dienstag, 10. April 2018, 14.30 und 19.30 Uhr
195. Veranstaltung

Der virtuose Graf
Werke von Johann Graf (1684 - 1750)
Konzertmeister und Hofkapellmeister beim Fürsten Schwarzburg-Rudolstadt
Sechs kleine Parthien, Violinsonaten (die sechs Violinsonaten op.2 liegen auch in der Handschrift von Pisendel in der SLUB.)

Anne Schumann und Cornelia Strohbelt - Violine
Klaus Voigt - Viola, Viola da spalla
Felix Jörg - Violoncello
Sebastian Knebel - Cembalo





Dienstag, 8. Mai 2018, 14.30 und 19.30 Uhr
196. Veranstaltung

Historia von Doctor Johann Fausten
nebst einem juristischem Kommentar, höchst christlicher Lautenmusik und Elektrogitarrendonner

Niklas Trüstedt - Rezitation und Viola da Gamba
Andreas Arend - Laute
Thomas Friedlaender - Landsknechtstrommel, Naturtrompete, Elektrogitarrendonner

Die gesammelten Legenden um den "weitverschreyten Schwarzkünstler" erschienen 1587 bei dem Frankfurter Buchdrucker Johann Spieß. Der anonyme Autor machte den Mythos Faust damit bis weit über die Grenzen des deutschen Sprachraums und seine Zeit hinaus bekannt. Zu erleben sind Originaltexte und erlesene Musik, die dazu in engem Bezug stehen. Es erklingen Werke von Orlando di Lasso, Matthäus Waissel und anderen.

















ÄNDERUNGEN IM PROGRAMM SIND NICHT BEABSICHTIGT ABER VORBEHALTEN.

Veranstalter: Förderverein Palais Großer Garten e.V.
Konzept und Organisation: Thomas Friedlaender und Marius Winzeler

Wir bedanken uns herzlich für die hervorragende Zusammenarbeit
und großartige Unterstützung durch alle
Mitarbeiterinnen der Geschäftsstelle Großer Garten,
insbesondere bei Cornelia Franke und Georgia Zwanzig.

Herzlicher Dank für freundliche Unterstützung:



BuchHaus Loschwitz

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COMBASE AG


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Förderverein Palais Großer Garten e.V.


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